Die richtige Reinigung von Druckern betrifft nicht nur die äußere Optik, sondern insbesondere auch das Innere der Geräte. Diese ist notwendig, um die Lebensdauer zu verlängern und die Kosten für eine zeitnahe Neuanschaffung zu vermeiden. Worauf man bei der Druckerreinigung unbedingt achten sollte, erfährt man in diesem Artikel.

Warum sollten Drucker regelmäßig gereinigt werden?

Unabhängig von der Drucktechnologie entstehen beim Drucken kleine Staubpartikel, die zu unnötigen Ablagerungen innerhalb des Druckers führen. Diese lagern sich nicht nur auf den Gehäuseteilen innerhalb des Druckers, sondern regelmäßig auch auf den beweglichen Teilen ab, die für die Drucktechnik benötigt werden. Durch die elektrostatische Aufladung der einzelnen Komponenten wird der Staub hiervon angezogen und lagert sich dann auf den beweglichen Teilen ab. In den meisten Fällen und bei leichten Verschmutzungen kommt es dann zunächst nur zu Ausdrucken mit einem unschönen Druckbild. In einem späteren Stadium der Verschmutzung kann es jedoch zu einem technischen Defekt kommen, sodass das Gerät nicht mehr genutzt werden kann. Um dies zu vermeiden, sollte eine regelmäßige Reinigung und Wartung durchgeführt werden.

Wie kann eine regelmäßige Pflege und Wartung die Lebensdauer verlängern?

Eine entsprechende Pflege und Wartung kann durchaus einen relevanten Einfluss auf die Lebensdauer eines Druckers haben. Insbesondere die kleinen und filigranen Bauteile in hochentwickelten Geräten wie Tintenstrahl- und Laserdruckern sind sehr anfällig für kleinste Ablagerungen und Verschmutzungen. Beim Laserdrucker sind hier beispielsweise die Fotoleitertrommel, die Magnet- und PCR-Rollen, der Laser und die Abstreifer zu nennen, während beim Tintenstrahldrucker primär die Düsen des Druckkopfes betroffen sind. Um die technische Lebensdauer zu verlängern kann es sich also durchaus lohnen, den Drucker alle 3 bis 6 Monate einer gründlichen Reinigung zu unterziehen. Dies kann auch vor dem Hintergrund sinnvoll sein, dass einige Hersteller die Garantie von einer fachgerechten Wartung und Pflege des Gerätes abhängig machen.

Wie sollte man bei der Druckerreinigung vorgehen?

Für die Reinigung eines Druckers braucht es in der Regel kein fachspezifisches Know-how. Allerdings sollte man bei der Durchführung etwas Umsicht und Vorsicht walten lassen, um keine unnötigen Beschädigungen an den beweglichen Teilen zu verursachen. Der erste Schritt vor der Wartung von elektronischen Geräten sollte stets die Trennung vom Stromnetz sein. Um besser an alle Bereiche im Drucker zu kommen, sollten zunächst alle beweglichen Teile und das Druckerzubehör wie etwa Druckerpatronen und Toner-Kartuschen entfernt und auf einer geeigneten und möglichst Flüssigkeit undurchlässigen Unterlage platziert werden. Hat man alle beweglichen Teile entfernt, kann mit der Reinigung mit entsprechenden Hilfsmitteln begonnen werden.

Welche Hilfsmittel können bei der Reinigung nützlich sein?

Einige Nutzer setzen bei der Reinigung von Druckern auf Gummihandschuhe, um unnötige Verschmutzungen an den Händen zu vermeiden. Bei Laserdruckern und dem Umgang mit Toner kann sich auch die Verwendung eines Mundschutzes anbieten, um das Einatmen von Tonerstaub zu vermeiden. Für die Reinigung des ausgebauten Druckerzubehörs sollte möglichst ein fusselfreier Lappen genutzt werden, der mit einem speziellen Reinigungsmittel oder geeignetem Alkohol getränkt ist. Dies gilt auch für alle anderen Teile, die aus dem Drucker ausgebaut wurden. Eine besondere Vorsicht ist dabei bei der Reinigung der Druckköpfe zu beachten, denn ein zu starker Druck und die Verwendung von übermäßiger Flüssigkeit kann hier unnötige Beschädigungen hervorrufen. Für die besonders kleinen und filigranen Bauteile kann es sich zudem empfehlen auf kleine Wattestäbchen zurückzugreifen, mit denen man deutlich besser in die kleinen Ecken herankommt.

Fazit

Eine regelmäßige Pflege und Wartung kann sich lohnen, wenn man langfristig Freude an seinem Drucker haben und unnötige Kosten für eine Neuanschaffung reduzieren möchte. Wichtig ist dabei auf eine korrekte Vorgehensweise zu achten und behutsam vorzugehen, um unnötige Beschädigungen zu vermeiden. Hierzu lohnt sich in der Regel in Blick in das Handbuch des Herstellers.